Das Projekt E-Medikation in Österreich droht zu scheitern. Dabei hätte die E-Medikation viel
Potenzial gehabt. Zwar nicht bei der Vermeidung von Nebenwirkungen oder
beim Sparen, aber bei der Vermeidung unzuverlässiger
Medikamentenanamnesen. Millionen von ärztlichen Arbeitsstunden gehen
drauf, nur um zu erfragen, welche Medikamente der Patient nimmt. Genau
dort wäre die E-Medikation wirklich hilfreich! Jetzt aber werden all die
Ärzte, die täglich den Medikamentenlisten der Patienten nachlaufen, es
weiter tun; denn egal welche Kompromisse in diesem Machtkampf gefunden
werden, eine verlässliche, patientenbezogene, auf Knopfdruck erhältliche
Medikamentenliste kommt nicht mehr heraus.
Quelle und Details: Wienerzeitung, Dr. Pichlbauer
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